2 Tage in der Proseccostraße #weekendescape #perfecttimeout #dolcevita

Den Sommer will genossen werden – auch wenn es in Wien im Sommer genau so viel zu tun gibt – ist ein Ausflug über’s Wochenende doch immer wie ein Mini-Urlaub… oder? 😉

Also haben eine Freundin und ich unsere 7 (vielleicht waren es auch 8-9) Sachen gepackt und sind mit dem Auto nach Italien gedüst. Ziel: Proseccostraße – oder wie es eigentlich, noch viel schöner, heißt: STRADA DEL PROSECCO #amore

Bis vor kurzem habe ich davon noch nie gehört aber seit dem ersten Proseccostraßen-Floh im Ohr war klar: da kommen wir nicht drum herum… da müssen wir hin…

Die Proseccostraße

… ist ca. 35 km lang, recht kurvig, erstreckt sich von Conegliano bis Valdobbiadene und es ist eine wirklich malerische Landschaft. Man fährt die Straßen durch die Hügel entlang, bewundert die wunderschöne Aussicht voller Prosecco-Trauben und bleibt bei den Ostarien am Weg stehen um für ein gutes Tröpfchen und natürlich auch das ein oder andere kulinarische Highlight einzukehren.
Eines sei gesagt… man kann sich ein Fahrrad ausborgen oder als Tip – man versucht sich einen Fahrer zu organisieren… selbst zu fahren wird hier sonst eher zu Selbstgeißelung…

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Also mal Freitag off und direkt mit dem Auto in den Süden.
Schon kurz nach der Grenze kommt das Italo-Urlaubsfeeling auf und wir wollen kurz stoppen und tataa – der perfekte Ort ist gefunden:

San Daniele

… die Stadt bzw das Städtchen befindet sich ca 1h vor der Proseccostraße und ist natürlich der perfekte Stop kurz vor der Zielgeraden.

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Hier kommt der – ihr ahnt es schon – San Daniele Schinken her. Ich esse ja kein Fleisch, aber Julie hat sich eine Kostprobe gegönnt…

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Das Städtchen selbst ist auch ganz herzig – inklusive Weinbars in kleinen Straßen… aber sehr überschaubar…

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… weiter geht es also und am Abend kommen wir in unserer Unterkunft an der Proseccostraße an.

Refrontolo

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Auf der suche nach einer authentischen Unterkunft sind wir online auf das B&B CasadelSergio von Sergio gestoßen. Da die gesamte Proseccostraße nicht wirklich lang ist, ist der Ort an dem man sich einquartiert ohnehin mehr oder weniger egal…. 😉

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Direkt nachdem wir angekommen sind haben wir schon mit Sergio – natürlich mit Prosecco – angestoßen und da ein Markt gleich in der Nebenortschaft sind wir mit ihm noch dort hin. Eine Stunde später kannten wir nicht nur Sergios Freunde, die wir dort getroffen hatten, sondern wurde uns auch die Bürgermeisterin vorgestellt und beim Shoppen hat er uns immer Rabatte ausgehandelt… es war eine Gaudi! 😉

Von Conegliano nach Valdobbiadene – die Proseccostraße

Am nächsten Tag hat sich Sergio auch nochmal Zeit für uns genommen und ist mit uns bis Valdobbiadene gefahren (das eine Ende der Proseccostraße). Zuerst waren wir Prosecco shoppen – seid gefasst… ihr wusstet bis dahin vermutlich nicht, wieviele verschiedene Arten es gibt! Unsere Beute (ein Teil davon war schon im Auto… ):

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Ach ja und es gibt ‚Prosecco-Tankstellen‘!! Wie man aus Griechenland diese großen Flaschen in Bastkörben kennt… soetwas haben sie auch hier… werden einfach aufgefüllt – es war natüürlich klar, dass wir soetwas beim nächsten Mal auch brauchen…. 😉

Prosecco ist übrigens nicht die Bezeichnung der Gegend, sondern die Traube! Es gibt auch Wein aus der Prosecco-Traube… was es mir aber ganz besonders angetan hat: Prosecco mit ganz wenig Kohlensäure. Während es bei uns immer viel davon ist, und nur wenn abgestanden weniger wird, ist es hier ganz anders… unbedingt kosten! 🙂

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Danach haben wir einen Tasting-Stopp in einem Dörfchen gemacht – 3 Gläser plus kleine ‚Tapas‘ um € 3,90!

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Die Landschaft ist beeindruckend und wir genießen die Aussicht… bis wir wieder einkehren… in einem quasi italienischen Gasthaus ohne Wirt… 😉
Hier ist der Prosecco in einem Kühlschrank der in der Steinmauer eingebaut ist gekühlt, man kann ihn einfach rausnehmen und Geld in die Kassa werfen.

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Im Häuschen findet man ein Regal mit Wurst, Käse, Brot und Knabbersachen – auch hier ist das gleiche Bezahl-Prinzip.

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So sitzt man also mit Getränken und Essen und bester view mitten in den Weingärten… es ist tatsächlich traumhaft schön…

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Später fahren wir noch die ganze Strecke von Conegliano bis Valdobbiadene. Conegliano ist überraschender Weise ein gar nicht so kleines Dorf – wie die meisten anderen – sondern eine anschauliche Stadt.

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… immer wieder bleiben wir in den Dörfchen stehen, spazieren durch, genießen Eindrücke und bleiben auf ein Getränk, ein Eis oder einen Kaffee mit Brioche (ja es schaut aus wie ein Croissant, aber in Italien sind das alles Brioche 😉 ).

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… nicht weit von Refrontolo gibt es auch noch eine schöne, kleine, alte Mühle…

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… und am Ende des Tages kommen wir noch nach Valdobbiadene…

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Es war wirklich traumhaft schön und dass wir nächstes Jahr wieder hinschauen ist eigentlich so gut wie fix… <3

Sergio ist übrigens der perfekte Gastgeber, das Haus mitten in den Weinbergen wirklich nett, das Frühstück opulent und falls ihr euch bei ihm einquartiert, richtet ihm liebe Grüße von Julia und Marion aus! <3

 

 

6 thoughts on “2 Tage in der Proseccostraße #weekendescape #perfecttimeout #dolcevita

  1. Durch deine Erzählungen war ich schon sehr neugierig auf den Beitrag, aber ich wusste ja gar nicht WIE schön es dort ist! Der Ausblick ist ein Traum!! Und die Tankstelle und das Selbstbedienungs“lokal“ sind ja voll cool 😀 Die meinen es wohl richtig ernst mit dem Prosecco 😉

  2. Herrlicher Bericht!!! Danke für diese wunderbaren Tipps und Fotos! Nächstes Jahr muss ich mit euch mit ❤️

  3. Einfach traumhaft, oder? 😀 Wir planen auch schon wieder unseren nächsten Trip! <3

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